Uganda

Gorilla-Trekking in Uganda und Ruanda

Wo der Äquator die Erde teilt und die Wiege der Menschheit nicht weit ist, liegen Uganda und Ruanda. Noch heute leben hier sehr wenige unserer nächsten Verwandten im Gebiet der Virungavulkane und im Bwindi-Wald. Die Familie Nshongi, die Mubares oder auch die Familie Bitukura. Noch nie gehört? Dann wird es höchste Zeit für einen Besuch! Diese Familien zählen zu den letzten Tausend ihrer Art. Es sind Berggorillas. Obwohl in Uganda von kleinen Buntbarschen im Victoriasee bis hin zu seltenen Rothschildgiraffen in der Trockensavanne eine grosse Vielfalt an Tieren vertreten ist, spielen die Gorillas die Hauptrolle und dies bis über die Grenzen hinaus nach Ruanda. Während sich die pelzigen Gesellen in einem Blattnest wohlfühlen, wartet vor allem Ruanda mit grandiosen High-End-Ecolodges für die Trekkinggäste auf. Selbst ein kurzer Afrika-Trip von nur einer Woche ist absolut lohnenswert, denn ein Gorilla-Trekking ist vermutlich DAS Abenteuer Ihres Lebens! Die Begegnung mit Gorillas ist absolut exklusiv und streng limitiert. Der Weg durch den dichten Regenwald ist abenteuerlich. Der Lohn dafür ist unbezahlbar: Die Begegnung mit den majestätische Silberrücken und ihrem Clan. Nie wieder liegt der Nervenkitzel des Abenteuers und überwältigende Emotion so nah beieinander!

Weltkarte Uganda
  • Gorilla-Trekking ist vielleicht eines der letzten Abenteuer, die man in Ostafrika unternehmen kann und ein starker Kontrast zu den Safaris in den Savannen. Der Schutz der letzten lebenden Berggorillas hat in Uganda und Ruanda im Gegensatz zur Demokratischen Republik Kongo oberste Priorität. Daher sind die Besucherzahlen pro Tag streng limitiert. Es wird ein „Permit“ benötigt und Besucher müssen wirklich bergauf zu Fuss durch den Regenwald laufen, um die Tiere nicht zu stören.

    Die Einnahmen aus dem Verkauf der Permits werden für den Schutz der Gorillas aufgewandt. Dazu zählen die angemessene Bezahlung der Beschäftigten im Tourismus rund um das Gorilla-Trekking, Schutz der Wälder vor Abholzung, Schaffung von alternativen Einnahmequellen für die Bevölkerung und Aufklärungsarbeit. Besonders die Aktivitäten Ruandas in diesem Bereich gelten als vorbildlich.

    Die Beobachtung der Tiere ist nach dem Auffinden für eine Stunde möglich. In Uganda gibt es auch die Möglichkeit der „Gorilla Gewöhnung“. Diese dauert vier Stunden. Alternativ kann man in Uganda und Ruanda mehrere Trekkings an verschiedenen Tagen buchen. Wer ausreichend Zeit hat, kombiniert das Gorilla-Trekking mit einer klassischen Safari im Nachbarland Tansania oder Kenia.

  • Der Bwindi Nationalpark kann über eine mehrstündige Autofahrt von Kampala oder Entebbe aus erreicht werden oder über einen Inlandsflug bis Kabale. Die Fahrt mit dem Auto bietet sich an, wenn man in Uganda einen längeren Aufenthalt plant und zum Beispiel noch den Queen Elisabeth Nationalpark besichtigen möchte. Hier gibt es Löwen, Schimpansen, endemischen Kob-Antilopen und die reiche Vogelwelt am Lake Edward. Hat man nur wenig Zeit und sucht das Aussergewöhnliche, kann man bequem mit dem Kleinflugzeug anreisen.

    Der Bwindi Impenetrable National Park beherbergt neben den Berggorillas eine einzigartige Vielfalt von Flora und Fauna. Viele Pflanzen und Schmetterlinge sind endemisch. Der Park ist UNESCO Weltnaturerbe. Neben dem klassischen Gorilla Trekking kann man Bike-Safaris unternehmen, sich in den Lodges verwöhnen lassen oder einen Ausflug zum Lake Bunyonyi machen.

  • Der Mgahinga Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas und geht nahtlos in den Volcano Nationalpark von Ruanda über. Die Anzahl der habituierten Gorillas ist kleiner als im Bwindi Nationalpark; insgesamt leben aber in dem Grenzgebiet Uganda- Ruanda- Demokratische Republik Kongo die meisten Berggorillas. Wer viel Geduld hat, kann des Weiteren Waldelefanten, Leoparden oder Riesenwaldschweine beobachten.

    Neben dem Gorilla-Trekking kann man herausfordernde Vulkanaufstiege unternehmen oder an einem Golden-Monkey-Trekking teilnehmen. Es ist überaus kurzweilig diese quirligen Meerkatzen zu beobachten. Das Gorillareservat im Virunga -Vulkangebiet kann von Ruanda oder Uganda aus angesteuert werden. Wer einen kurzen Aufenthalt plant und extravaganten Luxus schätzt, nähert sich von Ruanda. Dieses kleine Land hat sich auf kurze Luxussafaris spezialisiert und hat einzigartige Kleinode wie zum Beispiel die Bisate Lodge zu bieten. Hier wurde eine perfekte Kombination von traditioneller Hüttenbauweise, natürlichen Materialien und High- End- Ausstattung inmitten der Natur verwirklicht.

    Der Name Dian Fossey ist untrennbar mit Ruanda und den Berggorillas verbunden. Heute kann man bei Karisimbi noch die alte Forschungsstation, das Karisoke Research Center, besichtigen.

  • Uganda und Ruanda liegen in den gemässigten Tropen. Jahreszeiten fehlen daher. Aufgrund der Höhenlage der beiden Länder ist es trotz Äquatornähe nicht besonders heiss, im Mittel um die 25 °C. In der Nacht ist es sogar durchschnittlich nur 17 °C. Mit steigender Höhe nehmen die Tagestemperaturen ab. In über 3000 m Höhe zeigt das Thermometer tagsüber durchschnittlich nur 8 °C.

    Vom Norden Ugandas bis zum Süden Ruanda nimmt die jährliche Niederschlagsmenge von 500 mm bis über 2500 mm deutlich zu. Der meiste Niederschlag fällt in den Gorillagebieten im April und Mai sowie im Oktober und November. Die ideale Zeit für ein Gorilla-Trekking ist daher Juni- August oder Dezember bis März. In Ruanda ist aufgrund der längeren und stärker ausgeprägten Regenzeit der Zeitraum kleiner. Wer sehr trittsicher, abenteuerlustig und wetterfest ist, kann allerdings jederzeit kommen. Die Gorillas stört es nicht.

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