Jordanien

Die Pforte des Orients

„Was reizt Sie eigentlich an der Wüste?“ – „Sie ist sauber“. So trocken antworte einst Omar Sharif als Lawrence von Arabien im gleichnamigen Filmepos. Er machte mit der Darstellung die Landschaften Jordaniens, vor allem das Wadi Rum, bekannt in der Welt. Schon seit vorchristlichen Zeiten zieht das Gebiet Eroberer aus aller Herren Länder an, denn der Jordan brachte viel Wasser nah an die Wüste und machte das Gebiet attraktiv als Handelsort und Militärbasis. Die Nabatäer machten den Anfang und schufen die Felsenstadt Petra. Römer, Kreuzfahrer und Osmanen mischten natürlich auch mit. Letztere hatten es auf Lawrence abgesehen… oder umgekehrt. Fest steht jedoch, dass alle Besucher prachtvolle Architektur und viel Geschichte im heutigen Königreich Jordanien hinterlassen haben. Neben historischen Städten besticht Jordanien durch die maritimen, ariden und reliefierten Landschaften auf nur kleiner Landesfläche. Eroberungsfeldzüge erübrigen sich heute, denn besonders an den historischen und ehemals strategisch wichtigen Orten Amman, Petra, Wadi Rum und Akaba empfängt man Sie heutzutage gern in edlen Hotels und raffinierten Glamping Camps.

Weltkarte Jordanien
  • Die Hauptstadt Amman ist eine Metropole. In dieser spannungsgeladenen Stadt zwischen Jordan und Wüste, Multikulturalität und Tradition sowie Moderne und antiken Stätten lohnt sich ein mehrtägiger Aufenthalt, auch weil man von hier leicht Sterntouren zu historischen Wüstenfestungen, nach Madaba, Jerash oder auch ans Tote Meer machen kann.

    In Amman kann es passieren, dass Sie in einer Strasse zuerst eine Galerie für moderne Kunst besuchen, dann auf traditionelles Handwerk treffen und sich schliesslich in einer römischen Ruine wiederfinden. Die Architektur wirkt dennoch harmonisch, denn per Gesetz muss wie seit Urzeiten lokaler Stein verbaut werden. Historische Highlights sind die Zitadelle, das römische Amphitheater und die Al-Husseini Moschee. Viele Cafés und ein junges, hippes Publikum finden sich auf der Rainbow Street. Auf den traditionellen Märkten, den Souks, können Sie in eine wohlriechende und bunte Welt aus tausendundeiner Nacht eintauchen und lokale Köstlichkeiten und Gegenstände kennenlernen. Für Geniesser des Luxusshoppings ist jedoch das TAJ Lifestyle Center die bessere Anlaufstelle.

    Nach einer Sightseeingtour geniessen Sie Ihre Zeit in einem der hochwertigen Hotels in den Hügeln Ammans. Gönnen Sie sich einmal den Spass, eine Wasserpfeife zu rauchen und dabei den Sunset über der Stadt zu beobachten.

  • In dem eindrucksvollen Ort Petra haben Menschen in den Felsen des Ostjordanischen Berglands eine ganze Stadt von unschätzbarem kulturellem Wert gehauen. Daher ist Petra UNESCO- Weltkulturerbe. Wer gut zu Fuss ist, wandert in der Gegend und geniesst die kraftvollen Canyons und betörenden Rottöne des Faltengebirges. Gemütliche oder eilige Zeitgenossen wählen einen Geländewagen mit Fahrer, um Petra und das Wadi Rum zu besichtigen. Rund um Petra gibt es eine Vielzahl von Unterkünften der gehobenen Klasse, besonders eindrucksvoll ist jedoch das Mövenpick Resort direkt vor den Toren der Felsenstadt.

    In seinen Tagebüchern bezeichnet Lawrence die Wüste als „weitläufig, einsam und gottähnlich“. Abenteurer und Romantiker sollten unbedingt eine geführte Wüstentour mit oder ohne Kamel durch das Wadi Rum machen und in einem der Glamping Camps nächtigen. Der Ausdruck „Sternenzelt“ verbleibt hier nicht als leere Worthülse, sondern wird Wirklichkeit. Die unendliche Natur und die Stille der Wüste sind atemberaubend. Zusammen mit exzellentem Essen und Service fühlen Sie sich wie Prinz und Prinzessin aus tausendundeiner Nacht.

  • Das Tote Meer verdient seinen Namen, denn es ist ein abflussloser See. Dieser liegt über 400 m unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefst gelegene See der Erde. Berühmt ist das Tote Meer aufgrund seines Salzgehalts, der es ermöglicht wie ein Korken auf dem Wasser zu schwimmen. Ausserdem schreibt man dem See und dessen Salz vielerlei Heilwirkungen zu. Nahe dieser glitzernden Naturerscheinung finden sich daher Spa-Hotels mit Fokus auf Erholung und Beauty. Weitere Anwendungen können Sie in den nahegelegenen heissen Quellen Hammamat Ma'in machen. Ein lohnenswerter Ausflug in die Umgebung ist zum Beispiel die Kreuzritterburg Kerak.

    Das Rote Meer im äussersten Süden ist Jordaniens einziger Zugang zu den Weltmeeren. Zentrum der winzigen Küste ist Akaba. Hier können Sie Strand- und Kultururlaub verbinden. Akaba bietet durch seine bewegte Geschichte viele antike Sehenswürdigkeiten, aber auch Tagesausflüge zum Wadi Rum und nach Petra sind von hier aus möglich. Darüber hinaus kann man am Roten Meer wunderbar Tauchen, Schnorcheln und Surfen.

  • Jordanien ist mit den klimatischen Einflüssen des Mittelmeers und der Wüste gesegnet. Reisen sind ganzjährig möglich.

    Im Nordwesten rund um Amman ist es im Sommer warm und trocken, im Winter kühl und feucht. Zwischen November und März kann es auch zu Niederschlägen kommen. Rund um das Tote Meer schwanken die Temperaturen zwischen ca. 16 °C im Winter und 33 °C im Sommer. Im Süden und Osten macht sich der Einfluss der Wüste bemerkbar. Nachts fällt die Temperatur plötzlich sehr stark. Im Sommer klettert das Thermometer auch mal über 40 °C.

    Die beste Reisezeit für Sightseeing ist April bis Mai und Oktober bis November, denn es ist trocken, aber nicht zu heiss. Wassersportler fühlen sich in der Periode Mai bis September am wohlsten.

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