Mozambique

Den Zauber des südlichen Afrikas ganz neu entdecken

Einsame Strände, wilde Tiere, die sich einen Teil ihrer Lebensräume zurückerobern, weite unberührte Landschaften und eine Kultur, die fast in Vergessenheit zu geraten scheint. Willkommen in Mosambik, einem Land, das touristisch gesehen wirklich noch das Prädikat „Geheimtipp“ verdient hat. Wer hier reist, der kann Abenteuer erleben, muss aber dennoch nicht auf Sicherheit und Komfort verzichten. Das Land, das unter anderem an Tansania, Sambia, Simbabwe und Südafrika grenzt, verfügt über 2800 (!) Küstenkilometer entlang des Indischen Ozeans und gehört seit 1995 zum Commonwealth. Es hat in den letzten Jahren einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt – nicht zuletzt auch durch den langsam wachsenden Tourismus.

Mosambik
  • Afrika, das wird oft als Synonym für Steppen, Savannen, wilde Tiere und Safaris verstanden. Mosambik hat daran seinen ganz eigenen, sehr ermutigenden Anteil. Vor über zehn Jahren ist der „Gorongosa National Park“ wiedereröffnet worden, in dem der Tierbestand einst so minimal gewesen ist, dass er geschlossen wurde. Heute sind die wilden Tiere zurück – in einer Vielfalt, wie es wohl kaum jemand zu hoffen gewagt hätte. Auch das „Niassa Game Reserve“ darf bei Tierfreunden nicht fehlen. In der unberührten Landschaft leben zum Beispiel noch grosse Elefanten- und Büffelherden; Löwen, Leoparden und all ihre Beutetiere. Das Naturerlebnis ist grandios – und von der menschlichen Spezies „Tourist“ quasi noch unentdeckt. Eine Safari für Individualisten! Länderübergreifend geht es im „Great Limpopo Frontier Park“ zu. In diesem Areal, das sich auf den Staatsgebieten von Mosambik, Simbabwe und Südafrika (dort grenzt er an den Krüger National Park) befindet, haben grosse und kleine Wildtiere einen geschützten Lebensraum gefunden, der während einer Safari erkundet werden kann.

    In Mosambik leben die Tiere aber nicht nur an Land, sondern auch im Wasser. Beim Tauchen und Baden kann man dort erstaunliche Bekanntschaften schliessen! Das Quirimbas Archipel etwa beherbergt mit seinem „Marine Park“ das grösste Schutzgebiet Afrikas für die Kreaturen des Ozeans. Das Wasser hat eine sagenhafte Qualität und auf Ausfahrten zeigen sich oft Wale und Delfine. Das ist wirklich noch paradiesisch. Für Taucher empfiehlt sich dagegen der Fischerort Tofu. Die Unterwasserwelt dort hat einen legendären Ruf.

  • Um Missverständnissen vorzubeugen sei jetzt endlich auch erwähnt, dass nicht nur Tiere, sondern natürlich auch Menschen in Mosambik leben. In Maputo zum Beispiel, der Hauptstadt des Landes. Auch hier ist man weit entfernt vom Massentourismus. Umso authentischer können Reisende die Boulevards dieser Grossstadt entdecken, ihre Märkte und ihren Bahnhof. Den hat nämlich der berühmte Gustav Eiffel, der in Paris einen Turm gebaut hat, entworfen. Zum UNESCO-Weltkulturerbe hat es das Bahnhofsgebäude allerdings nicht gebracht. Diese Ehre gebührt dafür der „Ilha de Moçambique“. Diese nicht weit vom Festland entfernte Insel war die erste Handelsniederlassung der Portugiesen, die sie im Jahr 1507 gründeten. Heute ist diese charmante Insel mit ihren Kolonialbauten eine verträumte Siedlung mitten im Indischen Ozean, die Reisende (fast) nur mit den Einheimischen teilen. Sie ist vom Festland aus über einen Damm zu erreichen.

  • Mosambik wird von einem tropischen Klima geprägt, das ganzjährig warme Luft- und Wassertemperaturen garantiert. Allerdings bedeutet „tropisch“ auch, dass es während der Regenzeit hier sehr nass werden kann. Als optimale Reisezeit bietet sich deshalb die Trockenzeit an, die die Monate von April bis September umfasst.


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